Autofahrer rund um Lampertheim und Viernheim müssen sich ab diesem Montag auf neue Verkehrsbehinderungen einstellen. Am 21. September beginnt am Kreisverkehr der L 3110 und L 3111 bei Lampertheim-Hüttenfeld der nächste Abschnitt der umfangreichen Sanierungsarbeiten.
Quelle: Bild von PexelsBetroffen ist diesmal der südwestliche Bereich des Kreisverkehrs. Vollständig gesperrt wird der Kreisel während dieses Bauabschnitts zwar nicht. Weil der Verkehr jedoch mit Baustellenampeln geregelt wird, warnt Hessen Mobil vor längeren Wartezeiten.
Die Arbeiten in diesem Bereich sollen voraussichtlich bis Mitte Oktober dauern.
Was sich ab 21. September am Kreisverkehr Hüttenfeld ändert
Die Arbeiten erreichen nun den dritten Bauabschnitt. Saniert wird der südwestliche Teil des Kreisverkehrsplatzes.
Für Autofahrer ist dabei eine Nachricht besonders wichtig: Die Fahrbeziehungen bleiben während dieses Bauabschnitts grundsätzlich in alle Richtungen erhalten.
Eine komplette Sperrung des Kreisels ist zunächst also nicht vorgesehen.
An den Ein- und Ausfahrten wird der Verkehr allerdings mit Baustellenampeln gesteuert. Dadurch kann immer nur ein Teil des Verkehrs gleichzeitig durch den Baustellenbereich geführt werden.
Vor allem zu den Hauptverkehrszeiten müssen Pendler deshalb zusätzliche Zeit einplanen.
Warum wird der Kreisverkehr saniert?
Hessen Mobil lässt den Kreisverkehr im Zuge der Landesstraßen L 3110 und L 3111 grundhaft instand setzen.
Dabei geht es nicht lediglich darum, eine neue Asphaltdecke aufzubringen. Der Kreisverkehr wird abschnittsweise umfassend erneuert.
Die Bauarbeiten laufen deshalb über mehrere Monate und werden so organisiert, dass der Verkehr nach Möglichkeit weitergeführt werden kann.
Für Autofahrer bedeutet das allerdings wechselnde Verkehrsführungen und zeitweise erhebliche Einschränkungen.
Dieser Bauabschnitt dauert bis Mitte Oktober
Der jetzt beginnende dritte Bauabschnitt soll nach der derzeitigen Planung bis Mitte Oktober 2026 dauern.
Anschließend wandert die Baustelle weiter.
Dann soll der nordwestliche Bereich des Kreisverkehrsplatzes erneuert werden.
Autofahrer müssen deshalb auch nach Abschluss der jetzt beginnenden Arbeiten weiterhin mit Einschränkungen rechnen.
Bauarbeiten dauern bis 2027
Die Sanierung des Kreisverkehrs ist kein kurzfristiges Projekt.
Nach Angaben von Hessen Mobil soll die gesamte Baumaßnahme voraussichtlich erst im Mai 2027 abgeschlossen werden.
Damit wird der Verkehr rund um Hüttenfeld noch über mehrere Monate von wechselnden Bauabschnitten betroffen sein.
Besonders relevant ist der Kreisverkehr für Autofahrer aus Lampertheim, Hüttenfeld und Viernheim sowie für Pendler, die über die Landesstraßen in Richtung Bergstraße beziehungsweise Rhein-Neckar-Raum unterwegs sind.
Auch Vollsperrungen gehören zur Baumaßnahme
Im Rahmen der gesamten Sanierung werden nicht nur die einzelnen Bereiche des Kreisverkehrs erneuert.
Hessen Mobil saniert außerdem die Fahrbahndecken mehrerer Anschlussäste der L 3110 und L 3111.
Dafür sind an insgesamt drei Wochenenden Arbeiten unter Vollsperrung vorgesehen.
Autofahrer sollten deshalb auch in den kommenden Wochen auf aktuelle Verkehrsmeldungen achten. Je nach Baufortschritt können sich die Verkehrsführung und mögliche Umleitungen erneut ändern.
Warum die Ampelregelung für Rückstau sorgen kann
Kreisverkehre können normalerweise relativ große Verkehrsmengen aufnehmen, weil Fahrzeuge nicht dauerhaft vor einer roten Ampel warten müssen.
Während der Bauarbeiten funktioniert dieses Prinzip nur eingeschränkt.
Da Baustellenampeln die einzelnen Verkehrsströme koordinieren, entstehen zusätzliche Wartezeiten. Besonders morgens und am späten Nachmittag kann sich dadurch Verkehr vor den Zufahrten sammeln.
Wer den Kreisverkehr regelmäßig auf dem Weg zur Arbeit nutzt, sollte deshalb in den kommenden Wochen etwas mehr Fahrzeit einplanen.
Nächster Bauabschnitt folgt im Oktober
Wenn die Arbeiten im südwestlichen Bereich planmäßig abgeschlossen werden, folgt Mitte Oktober der nächste Abschnitt.
Dann verlagert sich die Baustelle in den nordwestlichen Bereich des Kreisverkehrs.
Bis dahin bleiben die Fahrbeziehungen nach derzeitiger Planung erhalten und werden über die Baustellenampeln gesteuert.
Die tatsächliche Dauer einzelner Bauabschnitte kann bei Straßenbauarbeiten allerdings unter anderem von Witterung und Baufortschritt abhängen.
