Asiatische Tigermücke an der Bergstraße: So erkennen Sie sie und das sollten Sie tun

Bergstraße. Sie ist klein, auffällig schwarz weiß gezeichnet und auch tagsüber aktiv: Die Asiatische Tigermücke breitet sich seit Jahren in Europa aus und ist inzwischen auch in Hessen angekommen. Aktuell informiert die Stadt Heppenheim über die Tigermücke an der Bergstraße.

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Für Gartenbesitzer ist das Thema gerade im Spätsommer relevant. Die Mücken benötigen keine großen Teiche oder Seen, um sich zu vermehren. Bereits kleine Mengen stehenden Wassers können als Brutstätte ausreichen.

Regentonnen, Blumenuntersetzer, Eimer und andere Behälter rund ums Haus spielen deshalb eine wichtige Rolle.

Wer eine verdächtige Mücke entdeckt, sollte allerdings nicht allein aufgrund schwarz weißer Beine davon ausgehen, dass es tatsächlich eine Asiatische Tigermücke ist. In Deutschland gibt es heimische Arten, mit denen sie verwechselt werden kann.

Wie sieht die Asiatische Tigermücke aus?

Die Asiatische Tigermücke trägt den wissenschaftlichen Namen Aedes albopictus.

Sie gehört zu den eher kleinen Stechmücken.

Nach Angaben des Umweltbundesamtes erreicht sie nur selten eine maximale Körpergröße von ungefähr neun Millimetern.

Besonders auffällig ist ihre Färbung.

Körper und Beine sind deutlich schwarz weiß gemustert.

Ein entscheidendes Erkennungsmerkmal befindet sich auf dem Rücken.

Dort verläuft eine einzelne weiße Linie vom Hinterkopf in Richtung Flügelansatz.

Gerade dieser weiße Längsstreifen ist hilfreich, wenn eine verdächtige Mücke bestimmt werden soll.

Schwarz weiße Beine allein reichen nicht

Eine häufige Verwechslung entsteht durch andere Mückenarten, die ebenfalls helle Zeichnungen besitzen.

Das Umweltbundesamt nennt beispielsweise die Ringelschnake.

Sie ist in Deutschland wesentlich häufiger anzutreffen und in der Regel größer als die Asiatische Tigermücke.

Deshalb sollte bei der Bestimmung nicht nur auf die Beine geachtet werden.

Die Kombination aus geringer Größe, schwarz weißer Zeichnung und dem charakteristischen weißen Streifen auf dem Rücken ist wesentlich aussagekräftiger.

Bei Unsicherheit kann ein Fund von Fachleuten bestimmt werden.

Die Tigermücke sticht auch am Tag

Ein weiterer Unterschied zu vielen bekannten Stechmücken ist das Verhalten.

Die Asiatische Tigermücke ist nicht ausschließlich am Abend und in der Nacht unterwegs.

Sie kann auch tagsüber aktiv sein und Menschen stechen.

Das macht sie in Wohngebieten besonders lästig.

Wer im Garten oder auf der Terrasse wiederholt am hellen Tag von kleinen schwarz weiß gezeichneten Mücken gestochen wird, sollte deshalb genauer hinsehen.

Allein die Tagesaktivität ist allerdings ebenfalls noch kein eindeutiger Nachweis.

Woher kommt die Tigermücke?

Ursprünglich stammt die Asiatische Tigermücke aus Südostasien.

Von dort hat sie sich innerhalb weniger Jahrzehnte in zahlreiche Regionen der Welt ausgebreitet.

Dabei spielt der Mensch eine entscheidende Rolle.

Die Mücke legt nur vergleichsweise geringe Entfernungen aus eigener Kraft zurück.

Ihre weltweite Verbreitung erfolgte vor allem über Waren und Reiseverkehr.

Historisch spielten unter anderem Transporte von gebrauchten Reifen eine Rolle.

Auch über den Straßenverkehr können Mücken und ihre Eier in neue Regionen gelangen.

Seit 2007 gibt es Nachweise in Deutschland

Der erste Nachweis der Asiatischen Tigermücke in Deutschland erfolgte nach Angaben des Hessischen Landesamtes für Gesundheit und Pflege im Jahr 2007.

Gefunden wurde sie damals auf einem Autobahnparkplatz an der A5 nahe der deutsch schweizerischen Grenze.

Das ist kein zufälliger Ort.

Verkehrsachsen aus Südeuropa gelten als wichtige Eintragswege.

Seitdem wurde die Tigermücke in mehreren Bundesländern nachgewiesen.

In einigen Regionen Deutschlands haben sich inzwischen Populationen etabliert, die auch überwintern können.

Auch in Hessen wurde die Tigermücke gefunden

Die Art ist inzwischen ebenfalls in Hessen nachgewiesen worden.

Das Hessische Landesamt für Gesundheit und Pflege berichtet von Funden in mehreren Landkreisen und kreisfreien Städten.

Die Nachweise stammen unter anderem aus Meldungen der Bevölkerung sowie aus Untersuchungen verschiedener Fachstellen.

Welche Gebiete tatsächlich dauerhaft besiedelt sind und wie sich die Populationen entwickeln, wird weiterhin untersucht.

Dafür wurde in Hessen ein eigenes Stechmücken Monitoring aufgebaut.

Warum breitet sich die Tigermücke aus?

Mehrere Faktoren kommen zusammen.

Einerseits wird die Art durch Waren und Personenverkehr immer wieder über größere Entfernungen transportiert.

Andererseits findet sie zunehmend geeignete Bedingungen vor.

Ihre Eier sind vergleichsweise widerstandsfähig und können Trockenperioden überstehen.

Populationen aus gemäßigten Klimazonen können zudem den Winter im Eistadium überdauern.

Mildere Winter können die Ansiedlung zusätzlich begünstigen.

Das Hessische Landesamt für Gesundheit und Pflege nennt den Klimawandel deshalb als einen Faktor, der die Etablierung der Tigermücke in unseren Breiten erleichtert.

Gärten bieten viele mögliche Brutstätten

Für ihre Fortpflanzung braucht die Asiatische Tigermücke keine großen Gewässer.

Im Gegenteil.

Besonders attraktiv sind kleine künstliche Wasseransammlungen.

Damit findet sie gerade in dicht besiedelten Wohngebieten zahlreiche geeignete Stellen.

Ein Garten kann viele solcher Kleinstgewässer enthalten, ohne dass sie auf den ersten Blick auffallen.

Schon ein Behälter, in dem sich nach einem Regenschauer Wasser sammelt, kann grundsätzlich interessant werden.

Regentonnen sollten abgedeckt werden

Eine typische mögliche Brutstätte ist die Regentonne.

Sie bietet über längere Zeit stehendes Wasser und befindet sich häufig in geschützter Lage.

Regentonnen sollten deshalb so verschlossen werden, dass Mücken nicht hineingelangen können.

Geeignet sind beispielsweise dicht schließende Deckel oder feinmaschige Netze.

Dabei sollte darauf geachtet werden, dass keine größeren Öffnungen verbleiben.

Auch ein nicht vollständig geschützter Zulauf kann Mücken Zugang zum Wasser ermöglichen.

Blumenuntersetzer regelmäßig kontrollieren

Eine weitere häufig übersehene Wasserquelle sind Untersetzer unter Blumentöpfen.

Nach dem Gießen oder nach Regen kann dort Wasser stehen bleiben.

Gerade im Sommer werden solche Gefäße regelmäßig neu gefüllt.

Deshalb sollten Untersetzer kontrolliert und möglichst vollständig geleert werden.

Dasselbe gilt für kleinere Schalen, Eimer oder andere offene Behälter.

Entscheidend ist nicht, wie groß die Wassermenge ist.

Auch sehr kleine Ansammlungen können für Stechmücken interessant sein.

Vogeltränken sind kein grundsätzliches Problem

Niemand muss wegen der Tigermücke sämtliche Wasserstellen aus seinem Garten entfernen.

Auch Vogeltränken können weiterhin genutzt werden.

Das Wasser sollte allerdings regelmäßig vollständig gewechselt werden.

Das Umweltbundesamt empfiehlt bei entsprechenden Kleingewässern einen mindestens wöchentlichen vollständigen Wasserwechsel.

Wichtig ist dabei, das alte Wasser tatsächlich auszuschütten und nicht lediglich frisches Wasser nachzufüllen.

So wird der Entwicklungszyklus der Mücken unterbrochen.

Gießkannen nicht offen stehen lassen

Auch eine scheinbar leere Gießkanne kann nach Regen Wasser enthalten.

Deshalb sollten Gießkannen möglichst so gelagert werden, dass kein Niederschlag hineinlaufen kann.

Das kann beispielsweise kopfüber erfolgen.

Ähnliches gilt für Eimer, Schubkarren und andere Gartengegenstände.

Wer nach einem Regenschauer einmal systematisch durch den eigenen Garten geht, entdeckt häufig überraschend viele kleine Wasseransammlungen.

Genau diese Stellen sollten regelmäßig kontrolliert werden.

Auch Spielzeug kann Wasser sammeln

Bei Familien mit Kindern lohnt sich ein Blick auf Gegenstände im Garten.

Spielzeug, kleine Fahrzeuge, Sandkastenzubehör und andere Kunststoffgegenstände können Vertiefungen besitzen, in denen Regenwasser stehen bleibt.

Das gilt auch für Planen und Abdeckungen.

Wenn sich darin Falten bilden, können kleine Wasserflächen entstehen.

Solche Stellen werden leicht übersehen, weil sie nicht wie klassische Wasserbehälter aussehen.

Dachrinnen ebenfalls im Blick behalten

Auch verstopfte Dachrinnen können Wasser zurückhalten.

Laub und anderes Material verhindern dort teilweise den vollständigen Abfluss.

Deshalb lohnt sich eine regelmäßige Kontrolle.

Das gilt besonders für Bereiche, die längere Zeit nicht gereinigt wurden.

Grundsätzlich ist überall dort Aufmerksamkeit sinnvoll, wo Wasser mehrere Tage stehen kann.

Warum hilft regelmäßiges Leeren?

Die Tigermücke entwickelt sich über mehrere Stadien.

Aus den Eiern schlüpfen Larven, die sich im Wasser weiterentwickeln.

Später entstehen daraus die erwachsenen Mücken.

Wenn kleine Wasserstellen regelmäßig vollständig geleert werden, wird dieser Entwicklungsprozess unterbrochen.

Die Maßnahme ist außerdem nicht nur gegen die Asiatische Tigermücke hilfreich.

Auch andere Stechmückenarten nutzen stehendes Wasser zur Fortpflanzung.

Wer entsprechende Brutstätten reduziert, kann deshalb die allgemeine Mückenbelastung rund ums Haus verringern.

Eier können Trockenheit überstehen

Ein Punkt macht die Bekämpfung allerdings schwieriger.

Die Eier der Asiatischen Tigermücke werden nicht einfach frei ins Wasser gelegt.

Die Weibchen platzieren sie häufig an festen Oberflächen knapp oberhalb der Wasserlinie.

Dort können sie längere Zeit überleben.

Steigt der Wasserstand später wieder an, können Larven schlüpfen.

Deshalb kann es sinnvoll sein, Behälter nicht nur auszuleeren, sondern auch gründlich zu reinigen.

So lassen sich anhaftende Eier eher entfernen.

Ist die Tigermücke gefährlich?

Die Asiatische Tigermücke kann grundsätzlich verschiedene Krankheitserreger übertragen.

Dazu zählen unter anderem Dengue, Chikungunya und Zika Viren.

Das bedeutet jedoch nicht, dass der Stich einer Tigermücke automatisch eine dieser Krankheiten verursacht.

Damit eine Übertragung stattfinden kann, müssen mehrere Voraussetzungen gleichzeitig erfüllt sein.

Die Mücke muss zunächst selbst einen entsprechenden Erreger aufgenommen haben.

Anschließend müssen Umweltbedingungen und Entwicklungszeit des Erregers eine Weitergabe ermöglichen.

Das Risiko in Deutschland richtig einordnen

Die Möglichkeit einer Übertragung sollte ernst genommen werden, ohne daraus eine unmittelbare Gefahr durch jeden einzelnen Stich abzuleiten.

In Deutschland sind die meisten der infrage kommenden Viruserkrankungen nicht dauerhaft heimisch.

Erreger können beispielsweise durch infizierte Reiserückkehrer eingeschleppt werden.

Wenn sich gleichzeitig ausreichend viele geeignete Mücken in derselben Region befinden, kann theoretisch eine lokale Übertragung entstehen.

Genau deshalb versuchen Gesundheitsbehörden, eine starke Ausbreitung der Tigermücke möglichst früh zu erkennen und einzudämmen.

In Deutschland bisher keine lokalen Übertragungen durch Tigermücken

Nach dem aktuellen Stand der Fachinformationen wurden in Deutschland bislang keine autochthonen Übertragungen von Dengue, Chikungunya oder Zika durch die Asiatische Tigermücke nachgewiesen.

Autochthon bedeutet in diesem Zusammenhang, dass sich eine Person vor Ort infiziert hätte und die Infektion nicht von einer Reise mitgebracht wurde.

In verschiedenen Ländern Südeuropas hat es solche lokalen Übertragungen dagegen bereits gegeben.

Das zeigt, warum die Entwicklung der Populationen auch in Deutschland beobachtet wird.

Warum Gesundheitsbehörden trotzdem aufmerksam sind

Eine Tigermückenpopulation lässt sich leichter bekämpfen, solange sie noch klein und räumlich begrenzt ist.

Hat sich die Art erst großflächig etabliert, wird eine Eindämmung deutlich schwieriger.

Deshalb ist das Monitoring wichtig.

Funde aus der Bevölkerung können Fachleuten Hinweise darauf geben, wo neue Populationen entstehen.

So lassen sich Gebiete gezielter untersuchen.

Verdächtige Mücken können in Hessen gemeldet werden

Wer glaubt, eine Asiatische Tigermücke gefunden zu haben, kann sich an das Hessische Landesamt für Gesundheit und Pflege wenden.

Das Landesamt bittet ausdrücklich um Meldungen aus der Bevölkerung.

Besonders hilfreich sind aussagekräftige Fotos.

Auf dem Bild sollte möglichst der charakteristische weiße Streifen auf dem Rücken zu erkennen sein.

Damit können Fachleute besser einschätzen, ob es sich tatsächlich um eine Tigermücke handeln könnte.

Gefangene Mücke möglichst nicht zerquetschen

Wer ein verdächtiges Exemplar einfängt, sollte es nach Möglichkeit nicht vollständig zerdrücken.

Ein intaktes Tier lässt sich wesentlich besser bestimmen.

Nach Rücksprache können Exemplare auch zur Untersuchung eingeschickt werden.

Das Hessische Landesamt nutzt solche Meldungen für das Tigermücken Monitoring in Hessen.

Damit können auch Privatpersonen unmittelbar dazu beitragen, neue Vorkommen frühzeitig zu erkennen.

Nicht jede gestreifte Mücke melden

Trotzdem lohnt sich vor einer Meldung ein genauer Blick.

Die Asiatische Tigermücke ist klein und besitzt die typische schwarz weiße Zeichnung sowie den einzelnen weißen Längsstreifen auf dem Rücken.

Größere heimische Mücken können ebenfalls gestreift wirken.

Wer ein Foto anfertigt, sollte deshalb möglichst Rücken und Beine scharf abbilden.

Je besser die Aufnahme ist, desto leichter fällt die fachliche Bestimmung.

Warum Heppenheim und die Bergstraße interessant sind

Die Bergstraße liegt in einer klimatisch vergleichsweise milden Region Deutschlands.

Hinzu kommen stark frequentierte Verkehrsachsen.

Die A5 und die A67 verbinden die Region mit Süddeutschland und den internationalen Nord Süd Verbindungen.

Für eine Art, die über Fahrzeuge und Reiseverkehr verschleppt werden kann, sind solche Verkehrswege grundsätzlich relevant.

Das bedeutet nicht, dass jede Mücke entlang einer Autobahn automatisch eine Tigermücke ist.

Es erklärt aber, warum Monitoring gerade in verkehrsreichen und klimatisch günstigen Regionen eine wichtige Rolle spielt.

Tigermücken bleiben häufig in der näheren Umgebung

Die Asiatische Tigermücke ist selbst kein besonders leistungsfähiger Langstreckenflieger.

Das Umweltbundesamt nennt Flugdistanzen von maximal ungefähr 200 Metern.

Wenn in einem Wohngebiet wiederholt Tigermücken auftauchen, kann eine Brutstätte deshalb in der näheren Umgebung liegen.

Das macht die Mitarbeit der Anwohner besonders wichtig.

Schon das Entfernen kleiner Wasserstellen auf mehreren benachbarten Grundstücken kann die Bedingungen für eine lokale Population deutlich verschlechtern.

Eine einzige Kontrolle reicht nicht

Wer den eigenen Garten einmal im Frühjahr kontrolliert hat, sollte sich darauf nicht verlassen.

Neue Brutstätten können jederzeit entstehen.

Nach Sommergewittern oder längeren Regenphasen füllen sich zuvor trockene Behälter erneut.

Deshalb ist eine regelmäßige Kontrolle sinnvoll.

Besonders im Sommer und frühen Herbst sollten Wasseransammlungen rund ums Haus immer wieder überprüft werden.

Was tun nach dem Urlaub?

Gerade nach einer längeren Abwesenheit lohnt sich ein Rundgang durch den Garten.

Während des Urlaubs können sich über mehrere Wochen Wasseransammlungen gebildet haben.

Blumenuntersetzer, Eimer oder Abdeckplanen sollten dann kontrolliert werden.

Auch Regentonnen verdienen einen Blick.

Wer aus Regionen zurückkehrt, in denen die Tigermücke weit verbreitet ist, kann zudem darauf achten, ob sich Mücken unbemerkt im Fahrzeug befinden.

Der Reiseverkehr gehört zu den Wegen, über die die Art neue Regionen erreichen kann.

Mückenschutz funktioniert auch gegen Tigermücken

Wer sich vor Stichen schützen möchte, kann ähnliche Maßnahmen nutzen wie bei anderen Stechmücken.

Lange Kleidung erschwert den Zugang zur Haut.

Fliegengitter können verhindern, dass Mücken in Wohnräume gelangen.

Bei starkem Mückenaufkommen können außerdem geeignete Mückenschutzmittel eingesetzt werden.

Da die Tigermücke auch tagsüber aktiv ist, sollte Schutz nicht ausschließlich für die Abendstunden eingeplant werden.

Nicht vorschnell mit Insektiziden arbeiten

Wer eine einzelne verdächtige Mücke im Garten entdeckt, sollte nicht automatisch großflächig Insektizide einsetzen.

Wichtiger ist zunächst die sichere Bestimmung und die Beseitigung möglicher Brutstätten.

Unsachgemäß eingesetzte Insektizide können auch andere Insekten treffen.

Bei einem bestätigten Vorkommen können Fachstellen Empfehlungen geben, welche Maßnahmen geeignet sind.

Das Ziel sollte deshalb eine gezielte Bekämpfung sein und kein wahlloser Einsatz chemischer Mittel.

Kleine Maßnahmen können einen großen Unterschied machen

Bei kaum einem anderen Schädling können private Grundstücke einen so direkten Einfluss auf die Vermehrung haben.

Die Tigermücke ist auf kleine Wasseransammlungen angewiesen, wie sie in Gärten und auf Balkonen häufig vorkommen.

Wer diese Stellen konsequent beseitigt, entzieht den Mücken wichtige Brutplätze.

Das funktioniert allerdings besonders gut, wenn mehrere Haushalte in einem Gebiet mitmachen.

Eine unbeachtete Regentonne kann weiterhin zahlreiche geeignete Brutstellen bieten, selbst wenn auf dem Nachbargrundstück sämtliche Behälter trocken gehalten werden.

Was Gartenbesitzer an der Bergstraße jetzt beachten sollten

Der Spätsommer ist ein guter Zeitpunkt für einen Kontrollgang rund ums Haus.

Regentonnen sollten abgedeckt sein. Untersetzer, Eimer und andere kleine Behälter sollten nicht über längere Zeit Wasser enthalten.

Vogeltränken können genutzt werden, wenn das Wasser regelmäßig vollständig gewechselt wird.

Gießkannen und andere Behälter lassen sich so lagern, dass Regenwasser nicht hineinläuft.

Wer eine kleine schwarz weiß gezeichnete Mücke mit einem deutlichen weißen Rückenstreifen entdeckt, kann ein Foto anfertigen und den Fund fachlich prüfen lassen.

Panik ist dabei nicht angebracht.

Aufmerksamkeit dagegen schon.

Denn je früher neue Populationen erkannt werden, desto besser sind die Chancen, eine weitere Ausbreitung einzudämmen.

Häufig gestellte Fragen zur Asiatischen Tigermücke

Wenn Sie weitere ungebetene Gäste im Garten vermeiden möchten, finden Sie hier unsere Tipps, wie sich Wespen im Garten sanft vertreiben lassen.

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