Kreis Bergstraße. Künstliche Intelligenz soll künftig auch bei der Arbeit des kommunalen Jobcenters Neue Wege im Kreis Bergstraße eine größere Rolle spielen. Dabei geht es nicht darum, persönliche Beratung durch einen Computer zu ersetzen. Vielmehr sollen geeignete Aufgaben automatisiert oder vereinfacht werden, damit Mitarbeiter mehr Zeit für die eigentliche Beratung haben.
Quelle: Bild von UnsplashWie das funktionieren kann, wird derzeit praktisch getestet. Neue Wege hat dafür ein eigenes KI Reallabor eingerichtet. Gemeinsam mit weiteren kommunalen Jobcentern und Kommunen wird untersucht, welche Anwendungen im Verwaltungsalltag tatsächlich funktionieren.
Parallel werden Mitarbeiter speziell für den Umgang mit Künstlicher Intelligenz geschult.
Für Bürger könnten sich dadurch langfristig vor allem digitale Angebote, Online Anträge, Erreichbarkeit und Informationsmöglichkeiten verändern.
Was ist das KI Reallabor bei Neue Wege?
Neue KI Anwendungen sollen nicht einfach ungeprüft in den normalen Betrieb übernommen werden.
Stattdessen werden sie zunächst in einem sogenannten Reallabor erprobt.
Dabei handelt es sich um einen geschützten Rahmen, in dem konkrete Anwendungen getestet werden können.
Mitarbeiter können untersuchen, ob eine technische Lösung im tatsächlichen Arbeitsalltag hilfreich ist und wo Probleme auftreten.
Das ist gerade bei Künstlicher Intelligenz wichtig.
Eine Anwendung kann auf den ersten Blick vielversprechend wirken und sich in der Praxis trotzdem als ungeeignet erweisen.
Neue Wege übernimmt eine zentrale Rolle
Das kommunale Jobcenter des Kreises Bergstraße ist bei dem Projekt nicht nur Teilnehmer.
Neue Wege übernimmt die Federführung für das Gemeinschaftsprojekt KI Hub Kommunal.
Das Projekt wird vom Land Hessen im Rahmen des Förderprogramms Starke Heimat Hessen unterstützt.
Beteiligt sind kommunale Jobcenter und weitere kommunale Organisationen aus Hessen.
Die Erkenntnisse sollen deshalb nicht ausschließlich dem Kreis Bergstraße zugutekommen.
Erfolgreiche Ansätze können später auch für andere Kommunen interessant werden.
Was wird mit der KI getestet?
Bereits im vergangenen Jahr wurde untersucht, in welchen Bereichen Künstliche Intelligenz die Arbeit kommunaler Jobcenter unterstützen könnte.
Dabei wurden auch die Mitarbeiter einbezogen.
Nun geht es um die praktische Erprobung.
Im Reallabor werden konkrete Anwendungsfälle getestet und ausgewertet.
Ziel ist es herauszufinden, wo KI tatsächlich einen Mehrwert bietet und wo der Einsatz möglicherweise mehr Probleme schafft als löst.
Der Kreis nennt dabei insbesondere drei übergeordnete Ziele.
Digitale Dienstleistungen sollen leichter zugänglich werden, die Kommunikation soll verbessert und interne Arbeitsabläufe sollen effizienter gestaltet werden.
Wird künftig eine KI über Bürger entscheiden?
Nach den bislang veröffentlichten Informationen ist das nicht das Ziel des Projekts.
Der Kreis stellt vielmehr die Unterstützung der Beschäftigten in den Mittelpunkt.
KI soll dort eingesetzt werden, wo sie Aufgaben erleichtern und Arbeitsabläufe verbessern kann.
Der persönliche Kontakt zu den Bürgern soll ausdrücklich erhalten bleiben.
Gerade bei der Arbeitsvermittlung sind individuelle Lebenssituationen häufig komplex.
Nicht jede Frage lässt sich durch ein automatisiertes System beantworten.
Persönliche Beratung soll bleiben
Neue Wege betont deshalb, dass digitale Anwendungen den persönlichen Kontakt nicht ersetzen sollen.
Im Idealfall soll sogar das Gegenteil passieren.
Wenn Routineaufgaben durch digitale Systeme schneller erledigt werden können, könnten Mitarbeiter mehr Zeit für persönliche Gespräche haben.
Ob dieses Ziel in der Praxis tatsächlich erreicht wird, muss sich allerdings erst zeigen.
Genau dafür dient die Erprobungsphase.
Die neuen Systeme sollen nicht allein danach bewertet werden, ob sie technisch funktionieren, sondern auch danach, ob sie den Arbeitsalltag und den Service tatsächlich verbessern.
Warum setzt das Jobcenter überhaupt auf KI?
Jobcenter bearbeiten große Mengen an Informationen und Dokumenten.
Gleichzeitig müssen Mitarbeiter zahlreiche rechtliche Vorgaben und unterschiedliche Fachverfahren berücksichtigen.
Hinzu kommt der demografische Wandel.
Auch öffentliche Verwaltungen müssen damit rechnen, dass in den kommenden Jahren erfahrene Beschäftigte in den Ruhestand gehen und Stellen nicht immer problemlos neu besetzt werden können.
Neue Technologien sollen deshalb helfen, vorhandene Mitarbeiter bei geeigneten Aufgaben zu entlasten.
Der Kreis verweist zusätzlich auf steigenden Kostendruck.
Digitalisierung soll somit dazu beitragen, die Leistungsfähigkeit der Verwaltung langfristig aufrechtzuerhalten.
KI könnte Routineaufgaben beschleunigen
Besonders interessant sind Tätigkeiten, bei denen regelmäßig große Mengen an Informationen verarbeitet werden.
KI Systeme können beispielsweise Texte strukturieren, Informationen auffindbar machen oder Mitarbeiter bei der Bearbeitung standardisierter Vorgänge unterstützen.
Das bedeutet allerdings nicht, dass jede technisch mögliche Anwendung automatisch eingesetzt wird.
Bei einer Behörde spielen Datenschutz, Rechtslage und Nachvollziehbarkeit eine besonders große Rolle.
Deshalb wird zunächst geprüft, welche Anwendungen überhaupt für den Jobcenter Alltag geeignet sind.
Mitarbeiter werden zu KI Multiplikatoren ausgebildet
Technik allein reicht für die Einführung von Künstlicher Intelligenz nicht aus.
Deshalb setzt Neue Wege parallel auf Schulungen.
In den beteiligten Organisationen sollen sogenannte KI Multiplikatoren aufgebaut werden.
Diese Beschäftigten sollen besonderes Wissen über den praktischen Einsatz der Technologie erwerben.
Anschließend können sie als Ansprechpartner für Kollegen dienen und Erfahrungen innerhalb ihrer Organisation weitergeben.
Damit soll verhindert werden, dass KI Systeme eingeführt werden, ohne dass Beschäftigte ausreichend verstehen, wie sie funktionieren und wo ihre Grenzen liegen.
Warum Schulungen bei KI besonders wichtig sind
Künstliche Intelligenz kann überzeugend formulierte Antworten erzeugen, die trotzdem falsch sein können.
Wer solche Systeme beruflich nutzt, muss deshalb Ergebnisse kritisch prüfen können.
Das gilt insbesondere in Bereichen, in denen Entscheidungen Auswirkungen auf Menschen haben.
Mitarbeiter müssen außerdem wissen, welche Informationen in ein KI System eingegeben werden dürfen und welche nicht.
Datenschutz und Informationssicherheit spielen deshalb eine wichtige Rolle.
Die Schulungen sollen den Beschäftigten nicht lediglich zeigen, welche Knöpfe sie drücken müssen.
Es geht auch darum, Chancen, Grenzen und Risiken der Technologie einschätzen zu können.
Neue Wege arbeitet bereits an Chatbots
Das Reallabor ist nicht das einzige Digitalisierungsprojekt des Jobcenters.
Neue Wege arbeitet nach Angaben des Kreises auch an Chatbots.
Solche Systeme können insbesondere bei häufig wiederkehrenden Fragen hilfreich sein.
Bürger könnten dadurch bestimmte Informationen abrufen, ohne auf Öffnungszeiten oder telefonische Erreichbarkeit angewiesen zu sein.
Ein Chatbot könnte beispielsweise dabei helfen, die richtige digitale Dienstleistung zu finden oder allgemeine Informationen bereitzustellen.
Wie umfangreich solche Systeme künftig eingesetzt werden, ist allerdings noch offen.
Online Anträge sollen einfacher werden
Ein weiterer Schwerpunkt sind digitale Anträge.
Behördenformulare können umfangreich sein und bei fehlenden Angaben entstehen häufig Rückfragen.
Neue Wege möchte deshalb die Online Antragstellung weiter verbessern.
Für Bürger wäre das vor allem dann ein Vorteil, wenn digitale Formulare verständlicher werden und schneller erkennbar ist, welche Angaben oder Unterlagen noch fehlen.
Auch hier kann Künstliche Intelligenz grundsätzlich unterstützen.
Entscheidend ist jedoch, dass die Systeme zuverlässig funktionieren und Bürger weiterhin Hilfe erhalten, wenn sie mit einem digitalen Verfahren nicht zurechtkommen.
Auch eine Jobcenter App ist geplant
Perspektivisch soll gemeinsam mit anderen Jobcentern außerdem eine moderne Jobcenter App entwickelt werden.
Damit könnten Dienstleistungen stärker auf Smartphones ausgerichtet werden.
Für viele Bürger ist das relevant, weil Behördengänge zunehmend über mobile Geräte vorbereitet oder vollständig digital erledigt werden.
Welche Funktionen die geplante App genau enthalten wird und wann sie verfügbar sein könnte, steht derzeit noch nicht fest.
Das Projekt gehört zu einem längerfristigen Digitalisierungsprozess.
Einen KI Beratungsassistenten gibt es bereits
Neue Wege hat bereits praktische Erfahrungen mit KI Anwendungen gesammelt.
Das Jobcenter entwickelte einen eigenen KI Beratungsassistenten für die Arbeitsvermittlung.
Das System unterstützt Vermittlungscoaches und Arbeitssuchende bei der beruflichen Orientierung.
Dabei können passende Berufsbilder vorgeschlagen und mit aktuellen Stellenangeboten verbunden werden.
Die Technologie soll somit nicht die Entscheidung treffen, welchen Beruf jemand ausüben muss.
Sie dient vielmehr als Werkzeug, um mögliche berufliche Wege schneller sichtbar zu machen.
Wie kann KI bei der Jobsuche helfen?
Gerade bei der beruflichen Neuorientierung gibt es häufig mehr Möglichkeiten, als auf den ersten Blick erkennbar sind.
Berufserfahrung und vorhandene Fähigkeiten können teilweise auch zu Tätigkeiten passen, an die ein Arbeitssuchender zunächst nicht gedacht hat.
Ein KI System kann große Mengen an Berufs und Stelleninformationen durchsuchen und mögliche Zusammenhänge erkennen.
Dadurch können zusätzliche Vorschläge entstehen.
Die endgültige Bewertung bleibt trotzdem wichtig.
Nicht jede rechnerisch passende Stelle passt automatisch zur persönlichen Lebenssituation, Qualifikation oder den eigenen Interessen.
Warum menschliche Vermittler weiterhin wichtig sind
Arbeitsvermittlung besteht aus mehr als dem Vergleich eines Lebenslaufs mit einer Stellenanzeige.
Gesundheitliche Einschränkungen, Kinderbetreuung, Mobilität, Berufserfahrung, Sprachkenntnisse und persönliche Ziele können eine Rolle spielen.
Solche Faktoren müssen gemeinsam betrachtet werden.
Genau deshalb betont Neue Wege den persönlichen Kontakt.
KI kann Informationen aufbereiten und Vorschläge machen.
Die individuelle Beratung muss aber Zusammenhänge berücksichtigen, die sich nicht sinnvoll auf eine einfache automatisierte Empfehlung reduzieren lassen.
Was bedeutet das für Bürger, die wenig digital unterwegs sind?
Die zunehmende Digitalisierung kann für viele Menschen praktisch sein.
Sie kann aber auch Schwierigkeiten verursachen.
Nicht jeder verfügt über dieselben digitalen Kenntnisse oder nutzt regelmäßig Apps und Online Formulare.
Deshalb ist die Aussage des Kreises wichtig, dass der persönliche Kontakt weiterhin eine entscheidende Rolle spielen soll.
Digitale Angebote sollten zusätzliche Wege eröffnen und nicht dazu führen, dass Menschen ohne ausreichende digitale Erfahrung von Leistungen ausgeschlossen werden.
Wie gut dieser Anspruch umgesetzt wird, wird ein wichtiger Maßstab für die kommenden Projekte sein.
Datenschutz ist eine zentrale Frage
Beim Einsatz von KI in einer Behörde ist Datenschutz besonders sensibel.
Jobcenter verarbeiten zahlreiche personenbezogene Informationen.
Dazu können Angaben zu Einkommen, Wohnsituation, Familie und beruflichem Werdegang gehören.
Solche Daten können nicht beliebig in externe KI Systeme eingegeben werden.
Bevor eine Anwendung im regulären Betrieb eingesetzt werden kann, müssen deshalb technische, organisatorische und rechtliche Voraussetzungen geklärt sein.
Das Reallabor soll gerade dabei helfen, Anwendungen in einem kontrollierten Rahmen zu untersuchen.
Warum nicht einfach öffentliche KI Programme verwenden?
Viele Menschen kennen Künstliche Intelligenz inzwischen vor allem durch frei verfügbare Chatbots.
Für Behörden gelten jedoch andere Anforderungen.
Es muss geklärt sein, wie Daten verarbeitet werden, wo Informationen gespeichert werden und wer Zugriff darauf erhält.
Hinzu kommt die Frage, ob Ergebnisse zuverlässig und nachvollziehbar genug für den jeweiligen Einsatzzweck sind.
Eine Anwendung, die für private Alltagsfragen geeignet ist, muss deshalb noch lange nicht für die Bearbeitung sensibler Verwaltungsdaten geeignet sein.
KI darf Fehler machen, die Verwaltung aber nicht ungeprüft übernehmen
Ein wesentliches Problem moderner KI Systeme besteht darin, dass sie falsche Informationen erzeugen können.
Solche Fehler können sprachlich sehr überzeugend wirken.
Deshalb dürfen KI Ergebnisse nicht allein deshalb als korrekt gelten, weil sie plausibel formuliert sind.
Für den Einsatz im Jobcenter bedeutet das, dass geeignete Kontrollmechanismen notwendig sind.
Mitarbeiter müssen wissen, wann Ergebnisse überprüft werden müssen und welche Aufgaben überhaupt an ein KI System übertragen werden können.
Auch diese Fragen gehören zum Aufbau von KI Kompetenz.
Warum ein Reallabor sinnvoll ist
Genau hier zeigt sich der Zweck des Reallabors.
Neue Anwendungen können getestet werden, bevor sie fester Bestandteil des Verwaltungsalltags werden.
Dabei lässt sich untersuchen, ob sie tatsächlich Zeit sparen und zuverlässig arbeiten.
Ebenso können Probleme früh erkannt werden.
Eine Anwendung, die sich im Test nicht bewährt, muss nicht zwangsläufig weiterverfolgt werden.
Das Reallabor ist damit weniger ein fertiges KI System als vielmehr eine Umgebung, in der verschiedene Lösungen erprobt werden.
Erfahrungen sollen auch anderen Kommunen helfen
Das Projekt ist bewusst interkommunal angelegt.
Neue Wege arbeitet nicht allein an den Fragen rund um Künstliche Intelligenz.
Die beteiligten kommunalen Jobcenter und Organisationen bringen unterschiedliche Erfahrungen und Anforderungen ein.
Erkenntnisse aus dem Projekt sollen anschließend über kommunale Netzwerke auch anderen Verwaltungen zugänglich gemacht werden.
Dadurch muss nicht jede Kommune dieselben Anwendungen vollständig neu entwickeln und dieselben Fehler selbst machen.
Digitalisierung verändert bereits andere Bereiche des Kreises
Der Kreis Bergstraße arbeitet inzwischen in mehreren Verwaltungsbereichen mit digitalen Angeboten.
Online Dienstleistungen wurden ausgebaut und verschiedene Verwaltungsprozesse digitalisiert.
Auch eine KI gestützte Prüfung von Unterlagen kommt bereits in einem anderen Bereich zum Einsatz.
In der Ausländerbehörde unterstützt seit 2026 ein System Antragsteller dabei, vollständige und schlüssige Unterlagen einzureichen.
Auf der Internetseite des Kreises wurde außerdem mit dem Starkenbot eine KI gestützte Suchassistenz eingeführt.
Das Jobcenter Projekt ist deshalb Teil einer größeren Digitalisierungsstrategie.
Arbeitslosigkeit im Kreis Bergstraße leicht gesunken
Die aktuelle Mitteilung des Kreises enthält neben dem KI Projekt auch neue Zahlen zum Arbeitsmarkt.
Im August 2026 waren im Kreis Bergstraße 7.146 Menschen arbeitslos gemeldet.
Das waren 0,8 Prozent weniger als im Juli.
Im Vergleich zum August des Vorjahres lag die Zahl allerdings leicht höher.
Die Arbeitslosenquote betrug weiterhin 4,7 Prozent.
Damit lag sie unter dem hessischen Wert von 6,0 Prozent und dem bundesweiten Wert von 6,5 Prozent.
KI verändert nicht nur Unternehmen
Die Entwicklung im Kreis Bergstraße zeigt, dass Künstliche Intelligenz längst nicht mehr ausschließlich ein Thema für Technologieunternehmen ist.
Auch kommunale Verwaltungen prüfen, wo sich entsprechende Systeme sinnvoll einsetzen lassen.
Beim Jobcenter ist die Herausforderung besonders groß.
Einerseits gibt es viele wiederkehrende Prozesse, bei denen digitale Unterstützung Zeit sparen könnte.
Andererseits betreffen Entscheidungen und Beratungen unmittelbar die Lebenssituation von Menschen.
Der Einsatz von KI muss deshalb sorgfältiger erfolgen als bei vielen einfachen Alltagsanwendungen.
Was ändert sich kurzfristig für Jobcenter Kunden?
Wer aktuell einen Termin bei Neue Wege hat, muss nicht damit rechnen, plötzlich ausschließlich mit einem KI System zu kommunizieren.
Das Projekt befindet sich in einer Erprobungs und Entwicklungsphase.
Viele Anwendungen werden zunächst intern getestet.
Kurzfristig dürften Bürger Veränderungen vor allem durch verbesserte digitale Angebote bemerken.
Dazu können einfachere Online Prozesse, neue Informationsmöglichkeiten und langfristig eine Jobcenter App gehören.
Wann einzelne Angebote konkret verfügbar sein werden, hängt von den jeweiligen Projekten ab.
Die entscheidende Frage ist der praktische Nutzen
Ob KI im Jobcenter erfolgreich sein wird, lässt sich nicht allein daran messen, wie viele neue Systeme eingeführt werden.
Entscheidend ist, ob Bürger tatsächlich einen besseren Service erhalten und Mitarbeiter sinnvoll entlastet werden.
Ein Chatbot, der Fragen nicht zuverlässig beantwortet, bringt wenig.
Ein automatisierter Prozess, der anschließend zusätzliche Rückfragen verursacht, spart ebenfalls keine Zeit.
Das Reallabor soll deshalb genau prüfen, welche Anwendungen sich im echten Verwaltungsalltag bewähren.
Für Bürger ist dabei besonders wichtig, dass digitale Angebote den Zugang zum Jobcenter erleichtern und nicht komplizierter machen.
