Vollsperrung bei Lampertheim-Hüttenfeld: Diese Umleitung gilt ab Freitag

Lampertheim-Hüttenfeld. Autofahrer zwischen Lampertheim, Hüttenfeld und Lorsch müssen sich ab Freitagabend auf eine größere Sperrung einstellen. Hessen Mobil beginnt mit der Sanierung der Straßen rund um den Kreisverkehr der L 3110 und L 3111 bei Hüttenfeld. Der erste Abschnitt wird von Freitag, 28. August, 18 Uhr, bis Montag, 31. August, 5 Uhr vollständig gesperrt.

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Betroffen ist die L 3111 in Richtung Lorsch. Die ausgeschilderte Umleitung fällt deutlich länger aus: Sie führt über Lampertheim, Bürstadt und Lorsch. Und bei diesem einen Wochenende bleibt es nicht – bereits eine Woche später folgt die nächste Vollsperrung.

L 3111 bei Hüttenfeld ab Freitagabend voll gesperrt

Die erste größere Einschränkung beginnt am Freitag um 18 Uhr.

Hessen Mobil erneuert auf der L 3111 in Richtung Lorsch rund 750 Meter Fahrbahn.

Dafür wird die Landesstraße zwischen dem Kreisverkehr L 3111/L 3110 bei Hüttenfeld und dem Kreisverkehr L 3111/L 3398 vollständig gesperrt.

Die Arbeiten sollen über das Wochenende laufen.

Am Montagmorgen um 5 Uhr soll die Strecke nach derzeitiger Planung wieder für den Verkehr freigegeben werden.

Die erste Sperrung im Überblick

PunktZeitraum/Angabe
BeginnFreitag, 28. August, 18 Uhr
EndeMontag, 31. August, 5 Uhr
StraßeL 3111
RichtungLorsch
Länge der Sanierungrund 750 Meter
VerkehrsführungVollsperrung
GrundErneuerung der Fahrbahndecke

Gerade wer die Strecke am Wochenende regelmäßig nutzt, sollte die Sperrung berücksichtigen.

So verläuft die Umleitung nach Lorsch

Während der Vollsperrung wird der Verkehr großräumig umgeleitet.

Die ausgeschilderte Route führt zunächst über die L 3110 nach Lampertheim.

Von dort geht es über die B 44 bei Bürstadt weiter auf die B 47 nach Lorsch.

Anschließend führt die Umleitung über die B 460 zurück zur L 3111.

Vereinfacht lautet die Route:

Hüttenfeld → L 3110 → Lampertheim → B 44 → Bürstadt → B 47 → Lorsch → B 460 → L 3111

Damit müssen Autofahrer je nach Start und Ziel einen erheblichen Umweg einplanen.

Warum wird ausgerechnet am Wochenende gesperrt?

Die Deckensanierung wird bewusst in einem kompakten Zeitfenster durchgeführt.

Statt die Straße über einen längeren Zeitraum nur teilweise nutzbar zu halten, wird der betroffene Abschnitt von Freitagabend bis Montagmorgen komplett gesperrt.

Das ermöglicht die notwendigen Arbeiten auf der gesamten Fahrbahnbreite.

Für Pendler unter der Woche reduziert das die unmittelbaren Auswirkungen. Wer am Wochenende zwischen Hüttenfeld, Lorsch, Lampertheim und den umliegenden Orten unterwegs ist, muss dagegen mit längeren Fahrzeiten rechnen.

Schon am nächsten Wochenende folgt die nächste Vollsperrung

Mit dem ersten Wochenende ist die Sanierung noch lange nicht beendet.

Bereits Freitag, 4. September, beginnt der nächste Abschnitt.

Dann betrifft die Vollsperrung die L 3110 in Richtung Lampertheim.

Dort wird die Fahrbahndecke auf einer Länge von rund 1,3 Kilometern erneuert.

Die Arbeiten reichen vom Kreisverkehr bei Hüttenfeld bis zur Einmündung der Straße Wildbahn beim Forstamt.

Nach Angaben von Hessen Mobil soll dieser Abschnitt bis Montagmorgen, 7. September, unter Vollsperrung bearbeitet werden.

Drei Wochenenden mit Fahrbahnsanierungen geplant

Insgesamt werden die Fahrbahndecken der an den Kreisverkehr anschließenden Landesstraßen an drei Wochenenden erneuert.

Die Reihenfolge beginnt mit dem nördlichen Ast in Richtung Lorsch.

Danach folgt der westliche Ast der L 3110 in Richtung Lampertheim.

Über den weiteren Ablauf will Hessen Mobil jeweils gesondert informieren.

Autofahrer in der Region sollten deshalb auch nach dem ersten Septemberwochenende mit weiteren Änderungen rechnen.

Es geht nicht nur um neue Fahrbahndecken

Die Wochenendsperrungen sind lediglich der erste sichtbare Teil einer wesentlich größeren Baumaßnahme.

Der eigentliche Kreisverkehr bei Hüttenfeld wird grundhaft erneuert.

Dabei wird nicht einfach eine neue Asphaltschicht auf die vorhandene Fahrbahn gelegt.

Stattdessen wird der bisherige Fahrbahnaufbau des Kreisverkehrs bis in eine Tiefe von 65 Zentimetern entfernt.

Anschließend wird die Straße vollständig neu aufgebaut.

Der Kreisverkehr bekommt künftig eine Betondecke

Eine der auffälligsten Veränderungen betrifft das Material.

Bislang besitzt der Kreisverkehr eine bituminöse Fahrbahn.

Diese wird durch eine Betonbauweise ersetzt.

Nach dem Ausbau des alten Fahrbahnaufbaus entsteht zunächst eine 30 Zentimeter starke Frostschutzschicht. Darauf folgt eine zehn Zentimeter starke Asphalttragschicht.

Den Abschluss bildet eine 25 Zentimeter starke Betondecke.

Hessen Mobil begründet den Wechsel mit der höheren Langlebigkeit der Betonbauweise.

Warum Beton in einem Kreisverkehr sinnvoll sein kann

Kreisverkehre werden anders belastet als eine gerade Straße.

Fahrzeuge fahren permanent Kurven. Dabei wirken zusätzliche seitliche Kräfte auf die Fahrbahn.

Besonders schwere Fahrzeuge können Asphalt in stark beanspruchten Bereichen langfristig verformen.

Eine massive Betondecke ist widerstandsfähiger gegen bestimmte Formen dieser Belastung.

Der Bau ist zunächst aufwendiger, dafür soll die Fahrbahn länger halten.

Genau darauf setzt Hessen Mobil beim Kreisverkehr in Hüttenfeld.

Auch drei Anschlussstraßen werden saniert

Die eigentliche Kreisverkehrssanierung wird mit der Erneuerung der angrenzenden Straßenabschnitte verbunden.

An den drei Ästen im Norden, Westen und Süden werden die bestehenden Fahrbahnen rund zwölf Zentimeter tief abgefräst.

Anschließend werden die Straßen neu aufgebaut.

Danach folgen die Wiederherstellung der Randbereiche und Bankette sowie neue Fahrbahnmarkierungen.

Damit wird nicht nur der Kreisverkehr selbst erneuert.

Auch die unmittelbar anschließenden Straßen erhalten neue Fahrbahndecken.

Warum ist der Kreisverkehr bei Hüttenfeld so wichtig?

Der Kreisverkehr verbindet mehrere Verkehrsachsen miteinander.

Hier treffen die L 3111, die L 3110 und die Lampertheimer Straße aufeinander.

Damit verteilt der Knoten Verkehr in mehrere Richtungen – unter anderem nach Lampertheim, Lorsch und in Richtung Viernheim beziehungsweise Hüttenfeld.

Der Kreisverkehr besitzt nach Angaben von Hessen Mobil einen Durchmesser von etwa 39 Metern. Die Fahrbahn selbst ist rund sieben Meter breit.

Eine Sanierung dieses Knotens lässt sich deshalb kaum durchführen, ohne den regionalen Verkehr zeitweise einzuschränken.

Wie lange dauert die gesamte Baustelle?

Hier ist eine wichtige Unterscheidung notwendig.

Die erste Vollsperrung dauert lediglich ein Wochenende.

Die gesamte Baumaßnahme dauert aber wesentlich länger.

Hessen Mobil rechnet derzeit mit einem Abschluss im Mai 2027.

Autofahrer müssen deshalb auch nach Abschluss der ersten Deckensanierungen weiterhin mit Baustellenverkehr und veränderter Verkehrsführung im Bereich des Kreisverkehrs rechnen.

Warum dauert die Sanierung bis 2027?

Der Grund liegt im Umfang der Arbeiten.

Ein vorhandener Kreisverkehr wird nicht einfach über Nacht durch eine Betonfahrbahn ersetzt.

Der komplette Fahrbahnaufbau muss entfernt und anschließend neu hergestellt werden.

Zusätzlich müssen die einzelnen Anschlussäste bearbeitet werden.

Gerade Beton benötigt außerdem einen genau abgestimmten Bauablauf.

Deshalb erstreckt sich die Gesamtmaßnahme über mehrere Monate.

2,2 Millionen Euro kostet die Baumaßnahme

Für die Sanierung sind Kosten von rund 2,2 Millionen Euro vorgesehen.

Finanziert wird die gesamte Maßnahme durch das Land Hessen.

Darin enthalten ist nicht nur die Erneuerung der obersten Fahrbahnschicht.

Der Kreisverkehr wird grundhaft neu aufgebaut und auf Betonbauweise umgestellt.

Hinzu kommen die Arbeiten an den angrenzenden Straßenabschnitten.

Für Pendler ist vor allem Freitagabend wichtig

Wer die L 3111 werktags nutzt, sollte sich insbesondere den Beginn der Sperrung merken:

Freitag, 28. August, 18 Uhr.

Ab diesem Zeitpunkt ist die direkte Verbindung auf dem betroffenen Abschnitt nicht mehr möglich.

Wer am Freitag später unterwegs ist, sollte deshalb nicht automatisch der gewohnten Route folgen.

Die Umleitungsbeschilderung führt den Verkehr großräumig um die Baustelle herum.

Am Montag soll die Strecke vor dem Berufsverkehr wieder öffnen

Das Ende der ersten Vollsperrung ist für Montag, 31. August, 5 Uhr vorgesehen.

Damit soll der Abschnitt rechtzeitig vor dem stärkeren morgendlichen Berufsverkehr wieder befahrbar sein.

Wie bei Straßenbaumaßnahmen üblich, können allerdings insbesondere Witterung oder unvorhergesehene Schwierigkeiten Einfluss auf den tatsächlichen Bauablauf haben.

Wer am Montagmorgen zwingend auf die Strecke angewiesen ist, sollte deshalb aktuelle Verkehrsinformationen berücksichtigen.

Auch Lorsch ist derzeit von Straßenarbeiten betroffen

Die Arbeiten bei Hüttenfeld sind nicht die einzige größere Baustelle an der L 3111.

Seit dem 17. August erneuert Hessen Mobil auch den Kreisverkehr Starkenburgring/Friedensstraße in Lorsch.

Dort wird der Verkehr teilweise mit einer Baustellenampel geregelt. Die Arbeiten sollen voraussichtlich bis Ende Oktober dauern.

Für Autofahrer zwischen Hüttenfeld und Lorsch treffen damit mehrere Baumaßnahmen in derselben Region zeitlich aufeinander.

Das macht die ausgeschilderten Umleitungen und eine vorausschauende Routenplanung besonders wichtig.

Verbindung zwischen Viernheim und Hüttenfeld wurde bereits früher ausgebaut

Die L 3111 war auch in den vergangenen Jahren Schauplatz größerer Bauarbeiten.

Zwischen Viernheim und Hüttenfeld wurde ein rund 4,2 Kilometer langer Geh- und Radweg entlang der Landesstraße gebaut.

Im Zuge des damaligen Projekts wurden außerdem Fahrbahnabschnitte saniert und eine Amphibienschutzanlage mit mehreren Durchlässen errichtet.

Die jetzige Maßnahme betrifft dagegen den Verkehrsknoten am Kreisverkehr L 3110/L 3111 und dessen Anschlussäste.

Wer am Wochenende unterwegs ist, sollte mehr Zeit einplanen

Wie stark sich die Sperrung auf die individuelle Fahrtzeit auswirkt, hängt vom Start- und Zielort ab.

Klar ist allerdings: Die offizielle Umleitung führt nicht unmittelbar um die Baustelle herum.

Sie verläuft großräumig über Lampertheim, Bürstadt und Lorsch.

Gerade für kurze Fahrten kann daraus ein vergleichsweise großer Umweg entstehen.

Ortskundige sollten dennoch nicht einfach auf ungeeignete Neben-, Wald- oder Wirtschaftswege ausweichen.

Solche Ausweichbewegungen können insbesondere in kleineren Ortslagen zusätzliche Verkehrsprobleme verursachen.

Was Autofahrer jetzt beachten sollten

Für das kommende Wochenende sind vor allem drei Punkte wichtig:

Erstens: Die L 3111 in Richtung Lorsch wird ab Freitag um 18 Uhr gesperrt.

Zweitens: Die offizielle Umleitung führt über Lampertheim, Bürstadt und Lorsch.

Drittens: Bereits am darauffolgenden Wochenende folgt eine weitere Vollsperrung auf der L 3110 Richtung Lampertheim.

Damit ist die erste Sperrung nur der Auftakt zu einer länger dauernden Sanierung.

Baustelle Hüttenfeld: Die wichtigsten Termine

DatumMaßnahme
28. August, 18 UhrVollsperrung L 3111 Richtung Lorsch beginnt
31. August, 5 Uhrgeplantes Ende der ersten Vollsperrung
4. SeptemberVollsperrung L 3110 Richtung Lampertheim beginnt
7. Septembergeplantes Ende der zweiten Wochenendsperrung
Mai 2027voraussichtlicher Abschluss der Gesamtmaßnahme

Die weiteren konkreten Verkehrsführungen will Hessen Mobil im Verlauf der Bauarbeiten bekannt geben.

Vollsperrung bei Hüttenfeld: Das müssen Autofahrer wissen

Die Sanierung am Kreisverkehr L 3110/L 3111 wird die Region noch mehrere Monate beschäftigen.

Akut wichtig ist zunächst das Wochenende vom 28. bis 31. August.

Dann wird die L 3111 nördlich des Kreisverkehrs vollständig gesperrt und die Fahrbahn auf rund 750 Metern erneuert.

Eine Woche später wandert die Baustelle auf den nächsten Anschlussast.

Langfristig wird der gesamte Kreisverkehr grundhaft neu aufgebaut und erhält eine langlebigere Betondecke. Rund 2,2 Millionen Euro investiert das Land Hessen in die Maßnahme. Fertig sein soll alles voraussichtlich im Mai 2027.

Häufig gestellte Fragen zur Sperrung bei Hüttenfeld

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