B47 im Lautertal: Baustellenampel und Ersatzhaltestelle bis Ende Oktober

Auf der B47 im Lautertal müssen Autofahrer und Busfahrgäste in den kommenden Wochen mit Einschränkungen rechnen. Seit Montag, 21. September 2026, wird die Bushaltestelle „Kreuzweg“ bei Lautern in beiden Fahrtrichtungen barrierefrei umgebaut.

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Während der Arbeiten wird die Bundesstraße im jeweiligen Baustellenbereich halbseitig gesperrt. Eine Ampel regelt den Verkehr.

Die Bauarbeiten sollen voraussichtlich bis Ende Oktober dauern.

Auch für Fahrgäste ändert sich etwas: Für die Haltestelle „Kreuzweg“ wird während der Bauzeit eine Ersatzhaltestelle eingerichtet.

Was wird an der B47 bei Lautern gebaut?

Hessen Mobil lässt die Bushaltestelle „Kreuzweg“ an der B47 in beiden Fahrtrichtungen barrierefrei ausbauen.

Dabei geht es nicht lediglich um neue Bordsteine.

Die Haltestellen erhalten erhöhte Bordsteine, die insbesondere mobilitätseingeschränkten Fahrgästen den Ein- und Ausstieg in Busse erleichtern sollen.

Zusätzlich werden taktile Elemente eingebaut.

Diese dienen als Leitsystem für blinde und sehbehinderte Menschen und helfen dabei, sich an der Haltestelle zu orientieren.

Autofahrer müssen mit Baustellenampel rechnen

Für die Arbeiten ist keine vollständige Sperrung der B47 vorgesehen.

Stattdessen wird der Verkehr am jeweiligen Bauabschnitt unter einer halbseitigen Sperrung vorbeigeführt.

Eine Baustellenampel regelt dabei abwechselnd die beiden Fahrtrichtungen.

Gerade zu Zeiten mit höherem Verkehrsaufkommen können dadurch zusätzliche Wartezeiten entstehen.

Wer die B47 regelmäßig durch das Lautertal nutzt, sollte deshalb in den kommenden Wochen etwas mehr Fahrzeit einplanen.

Ersatzhaltestelle für „Kreuzweg“

Von den Arbeiten sind auch Busfahrgäste unmittelbar betroffen.

Die reguläre Bushaltestelle „Kreuzweg“ kann während des Umbaus nicht wie gewohnt genutzt werden.

Für die Dauer der Bauarbeiten wird deshalb eine Ersatzhaltestelle eingerichtet.

Fahrgäste sollten vor Ort auf die entsprechende Beschilderung achten.

Wie lange dauern die Arbeiten?

Hessen Mobil geht derzeit davon aus, dass die gesamten Arbeiten bis Ende Oktober 2026 dauern.

Damit müssen Verkehrsteilnehmer mehrere Wochen mit der Baustellensituation rechnen.

Wie bei Straßenbaumaßnahmen üblich, kann der tatsächliche Bauablauf unter anderem von Witterung und Baufortschritt beeinflusst werden.

Warum werden die Haltestellen barrierefrei umgebaut?

Ein höherer Bordstein kann im Alltag einen größeren Unterschied machen, als es zunächst klingt.

Zwischen Straße beziehungsweise Haltestelle und Fahrzeugboden entsteht beim Einstieg häufig ein Höhenunterschied.

Für Menschen mit Rollstuhl, Rollator oder anderen Mobilitätseinschränkungen kann dieser zu einem erheblichen Hindernis werden.

Durch die angehobene Wartefläche soll der Einstieg erleichtert werden.

Doch nicht nur Menschen mit Behinderungen profitieren davon.

Hessen Mobil nennt ausdrücklich auch Personen mit Kinderwagen, Kleinkindern, Gepäck oder Fahrrädern als Nutzergruppen, für die ein barrierearmer Einstieg Vorteile bringt.

Auch für sehbehinderte Menschen wird die Haltestelle verändert

Neben der Höhe des Bordsteins spielt die Orientierung an einer Haltestelle eine wichtige Rolle.

Deshalb werden in Lautern taktile Elemente eingebaut.

Diese Oberflächen können mit einem Blindenstock oder über die Füße ertastet werden und zeigen beispielsweise den Verlauf eines sicheren Weges oder bestimmte Einstiegsbereiche an.

Barrierefreiheit bedeutet bei einer Bushaltestelle deshalb mehr als nur einen möglichst niedrigen Einstieg in den Bus.

Lautern ist Teil eines größeren Ausbauprogramms

Die Arbeiten an der Haltestelle „Kreuzweg“ sind keine Einzelmaßnahme.

Hessen Mobil baut entlang der B47 mehrere Bushaltestellen barrierefrei um.

Weitere Haltestellen wurden bereits in Lindenfels, bei Reichelsheim-Gumpen und in Reichelsheim-Spreng entsprechend ausgebaut.

Mit den beiden Haltestellen in Lautern wird dieses Programm nun fortgesetzt.

Ziel ist es, den öffentlichen Nahverkehr auch im ländlichen Raum besser zugänglich zu machen.

Warum barrierefreie Haltestellen auf dem Land wichtig sind

In größeren Städten liegen Haltestellen häufig dicht beieinander. Im ländlichen Raum ist das anders.

Wer keinen eigenen Pkw nutzen kann, ist dort besonders auf Busverbindungen angewiesen.

Eine Haltestelle, die mit Rollstuhl oder Rollator nur schwer erreichbar beziehungsweise nutzbar ist, kann deshalb die persönliche Mobilität deutlich einschränken.

Der barrierefreie Umbau soll dazu beitragen, dass Busse von möglichst vielen Menschen selbstständig genutzt werden können.

Davon profitiert langfristig auch eine älter werdende Bevölkerung.

B47 ist eine wichtige Verbindung durch den Kreis Bergstraße

Die B47 gehört zu den wichtigen Ost-West-Verbindungen im Kreis Bergstraße.

Sie verbindet unter anderem den Bereich Bensheim mit dem Lautertal und führt weiter in Richtung Lindenfels und Odenwald.

Entsprechend wird die Strecke nicht ausschließlich von Anwohnern genutzt.

Auch Pendler und Ausflügler sind regelmäßig auf der Bundesstraße unterwegs.

Eine halbseitige Sperrung mit Ampelregelung kann deshalb insbesondere zu den Hauptverkehrszeiten zu Rückstau führen.

Das Wichtigste zur Baustelle auf der B47

Seit dem 21. September 2026 wird die Bushaltestelle „Kreuzweg“ bei Lautern in beiden Fahrtrichtungen barrierefrei umgebaut.

Die B47 bleibt grundsätzlich befahrbar. Im Baustellenbereich gilt allerdings eine halbseitige Sperrung mit Ampelregelung.

Für Busfahrgäste wird eine Ersatzhaltestelle eingerichtet.

Die Arbeiten sollen voraussichtlich bis Ende Oktober dauern.

Häufige Fragen zur Baustelle auf der B47 bei Lautern

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